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Private Stock "THE N°ONE"
GIBSON SG SPECIAL 1994 Mod. & REPAIRED NECK BREAK

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STORY

GIBSON SG SPECIAL 1994 - – Der Ursprung von GUITAR ART 1/1

Alles begann mit dieser Gitarre. Sie ist nicht nur ein Instrument – sie ist der Ursprung einer Idee. Die GIBSON SG SPECIAL von 1994 brachte mich auf den Gedanken für mein GUITAR ART 1/1 Projekt, denn ihre Geschichte erzählt von Leidenschaft, Reparaturkunst und einem unbändigen Charakter, der in jedem Ton mitschwingt – wie eine Neugeburt.

Ich kaufte sie im April 2025 gebraucht von einem Musiker in der Vorderpfalz. Vorsichtig, denn sie trug eine Narbe: ein reparierter Halsbruch an der Kopfplatte. Doch schon ohne Verstärker klang sie laut, präsent und voller Seele. Ursprünglich hatte sie P90 Pickups – ein Vintage-Sound, der sofort ins Herz ging.

Die Geschichte dieser Gitarre beginnt bei einem lokalen Instrumentenbauer. Sie kam zu ihm mit einem brutalen Halsbruch – eigentlich ein Totalschaden. Unklar, wie er entstanden war, denn normale Brüche sehen anders aus. Der Handwerker wollte sie ursprünglich für sich behalten, denn die Instandsetzung hatte viel Zeit in Anspruch genommen. Doch da er und der Musiker, bei dem ich die Gitarre schließlich kaufte, befreundet waren, bekam dieser die Gitarre – und von dort gelangte sie später zu mir.

Die Reparatur erfolgte mit einer besonderen Technik – so stabil, dass heute nichts mehr bricht. Viele Fachleute überlackieren solche Stellen, um die Spuren zu verbergen. Er nicht. Er ließ alles sichtbar, und genau das begeisterte mich. Es erinnerte mich an die Flying V von Michael Schenker, die einst mit Drumsticks repariert wurde – rohe Kraft, echte Geschichte.

Die Mechaniken und die Brücke waren damals eher einfach, aus Kostengründen. Also entschied ich mich, mein „Baby“ aufzuwerten: Original Vintage Mechaniken, ein Alu Stop Tail, eine ABB Brücke aus Messing – und mit viel Glück konnte ich ein gematchtes Gibson Classic ’57 Plus Pickup von 1990 ergattern. Alles andere wurde entfernt. Minimalismus pur: nur noch ein Pickup in der Stegposition, 13er Saiten – und sie klang genau so, wie ein Rockbrett klingen muss: vintage und rockig.

Im Oktober 2025 war ich mit meiner wunderbaren Frau in Bristol, England. In einem kleinen Musikgeschäft entdeckte ich zwischen den Vintage-Gitarren ein altes, verstaubtes Bild eines Künstlers mit einer Gitarre. Dieser Moment, kombiniert mit der Geschichte meiner SG, ließ mich nicht mehr los. Bei einem Spaziergang am Strand, im Regen, kam die Idee: Gitarren von Rockstars und Musikern zu fotografieren – und ihre Geschichten festzuhalten.

Im November 2025 begann ich, Musiker anzuschreiben. Thomas Blug war der Erste, der meine Idee faszinierend fand. Kurz darauf konnte ich auch Matthias Jabs begeistern.

Und so begann alles – mit meiner „THE N° ONE“.

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